Hilfe! Mein Selbstporträt sieht aus wie eine Tomate!
Lust statt Frust: Kunst kommt vom Nicht-Können
Hilfe! Mein Selbstporträt sieht aus wie eine Tomate!
Erwachsene Zeichnung

Hilfe! Mein Selbstporträt sieht aus wie eine Tomate!
Lust statt Frust: Kunst kommt vom Nicht-Können

Inhalt

Viel zu viele Menschen, die sich für Kunst begeistern, denken und behaupten von sich selbst, künstlerisch unbegabt zu sein oder nicht zeichnen zu können und versuchen es deshalb erst gar nicht (mehr). Die Erfahrung des Scheiterns oder die Angst vor dem Versagen sind oft größer als die Lust an der Sache.
Die gängigsten und zugleich irreführendsten Erklärungen für diese Selbstzensur erscheinen uns dabei wohl vertraut: "Das Talent liegt nicht in der Familie (sprich den Genen)" oder "Schon in der Schule war ich ein hoffnungsloser Fall und die LehrerInnen sind regelmäßig verzweifelt" oder schlimmer noch "Mein Selbstporträt sieht aus wie eine Tomate!".

Keine Panik, das kriegen wir hin!

Kursziel
Ziel des Kurses ist, dass die TeilnehmerInnen ihre Hemmschwellen überwinden und die Lust am Zeichnen ins Zentrum ihres Tuns stellen. Gute Ideen finden im Ausprobieren und Experimentieren eine entsprechende zeichnerische Form. Grafische Techniken stehen dabei nicht im Vordergrund der Auseinandersetzung, sondern begleiten und ergänzen den Prozess an notwendigen und sinnvollen Stellen. Es geht letztlich darum, die eigenen Potenziale besser einzuschätzen und somit gezielter einsetzen können.

Lehrmethode
Ausgehend von unterschiedlichen Themenstellungen und den individuellen Interessen der TeilnehmerInnen entwickeln wir in der Gruppe einen Arbeitsprozess, in dessen Zentrum steht, grafische Übersetzungen und Ausdrucksformen für die eigenen Ideen zu finden. Schnelle Skizzen, bei denen es nicht um die zeichnerische Qualität, sondern um das Festhalten und Sammeln von ersten Ideen und losen Gedanken geht, erleichtern den Einstieg.

Unerwartetes wird aufgegriffen und auf den ersten Blick Unsinniges wird genauer betrachtet, gedreht und gewendet, denn oft liegt in diesen Dingen ein besonderes Potenzial. So entsteht interessantes und brauchbares Material, das weiter verfolgt und schließlich genauer ausgearbeitet werden kann. Techniken und Materialien liefern dabei nicht den Rahmen, der den Ideen vorausgestellt ist, sondern umgekehrt. Idee und Vorstellungen über das anvisierte Ergebnis führen zu den entsprechenden und geeigneten Zeichenmaterialien und technischen Fragestellungen.

Momente des Zweifels oder Scheiterns und das Pausieren, Verwerfen oder Abbrechen sind grundsätzlich wichtige Teile jedes kreativen Prozesses. Es geht im Kurs auch darum, diese Situationen anders zu bewerten und das in ihnen steckende Potenzial zu erkennen. Darüber hinaus wird in der Gruppe eine Feedback-Kultur entwickelt, die es ermöglicht auf anerkennende Weise Kritik zu geben - denn jede Arbeit profitiert von einer facettenreichen Wahrnehmung. Eigene blinde Flecken und unerkannte Qualitäten werden auf diese Weise ansprechbar und reflektierbar.

Zielgruppe
Der Kurs richtet sich an alle, die immer schon gerne wollten, aber sich bisher nicht getraut haben... an Menschen also, die sich gerne praktisch mit dem Medium Zeichnung auseinandersetzen wollen, an chronischer Selbstunterschätzung leiden und einen Weg vom Frust zur Lust suchen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Arbeitsweise wird an den individuellen Bedürfnissen der TeilnehmerInnen ausgerichtet.

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Buchung
Hilfe! Mein Selbstporträt sieht aus wie eine Tomate!
Lust statt Frust: Kunst kommt vom Nicht-Können
5 Termine, 04.03.20 - 01.04.20
Mittwochs 18-21 Uhr
15 Stunden in 5 Terminen
Terminliste als PDF anzeigen
Mind. 4 bis max. 10 Teilnehmer/innen
Leitung: Mag.art Bernadette Anzengruber
Ort: Zeichenfabrik, OG 1, Kursraum 1, Flachgasse 35-37, 1150 Wien
€ 202
inkl. Kursmaterial