Vor fast 500 Jahren hatte der Mailänder Maler Giuseppe Arcimboldo eine verrückte Idee: Er baute Gesichter aus Früchten, Tieren und Flammen zusammen. Seine berühmten Gemälde „Die vier Jahreszeiten" und „Die vier Elemente" hängen noch heute im Kunsthistorischen Museum in Wien – und sind noch immer das Seltsamste und Lustigste, was du dort findest.
Was wir machen
Wir schauen uns Arcimboldos Bilder gemeinsam an – und denken uns dann eigene aus. Du wählst ein Thema, das dir gefällt: Essen, Sport, Tiere, deine Lieblingsstadt, was immer dich interessiert. Dann sammelst du Formen, skizzierst Einzelteile und baust daraus ein Gesicht zusammen – mit Bleistift, Buntstiften und Wasserfarben.
Ideen suchen
Wir schauen uns Arcimboldos Kompositköpfe an und überlegen gemeinsam: Was würde ich wählen? Schuhe, Baseballschläger, Spaghetti, Eissorten – alles ist erlaubt. Wer schon Ideen mitbringt, kann direkt loslegen.
Formen zeichnen üben
Bevor das Gesicht entsteht, üben wir: Wie zeichne ich einen Schuh? Eine Kugel Eis? Einen Baseball? Aus vielen kleinen Zeichnungen wird ein großer Vorrat an Teilen.
Das Gesicht zusammenbauen
Jetzt wird's spannend: Aus den gesammelten Formen entsteht ein Gesicht. Augen, Nase, Mund, Haare – alles aus deinen Motiven. Schicht für Schicht, mit Bleistift vorgezeichnet und mit Wasserfarben und Buntstiften ausgearbeitet.