Paweł Mendrek ist ein interdisziplinärer bildender Künstler, Filmemacher, Pädagoge und kreativer Produzent. Seine Praxis umfasst Zeichnung, Fotografie, Collage, Publikationen, kollektive Aktionen, Bühnenbild und experimentellen Film. Er studierte an der Academy of Fine Arts in Krakau, der Universität für angewandte Kunst Wien, der Prague Film School und der Polish National Film School in Łódź sowie als Stipendiat am Academy of Art College in San Francisco. Seine Arbeit erforscht das Bild auf mehreren Wahrnehmungsebenen.
Derzeit ist er außerordentlicher Professor für experimentellen Film und visuelle Narration sowie Leiter der Abteilung für Intermedia und Bühnenbild an der Academy of Fine Arts in Katowice. In dieser Funktion fördert er internationale Zusammenarbeit durch die Parallax Network Group.
Zu seinen Filmarbeiten zählen experimentelle Kurzfilme wie Solaris (produziert von KulturAXEwien) und Just a Little Game, entstanden in Zusammenarbeit mit Ewa Zasada im Rahmen des Lehrprogramms der Prague Film School, sowie das in Entwicklung befindliche Langfilmprojekt Home is Whenever I'm With You. Als kreativer Produzent war er an dem preisgekrönten Kurzfilm Never Ending Sound beteiligt – eine Koproduktion zwischen Kolumbien, Deutschland und Polen, die auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt wurde, darunter dem Alicante Film Festival, dem Apatzingán International Film Festival, Festimatge in Calella und dem Filmserè Festival in L'Hospitalet.
Als bildender Künstler war sein Werk international ausgestellt, unter anderem im Museum für angewandte Kunst und im Künstlerhaus Wien, im Museum of Art in Taiwan, im Siena Art Institute, der Kronika Gallery in Bytom, den BWA Galerien in Krakau und Bielsko-Biała sowie der Mill & Short Gallery in San Francisco. Er wurde für mehrere Kunstpreise nominiert, darunter den Grand Prix der Internationalen Biennale für digitale Grafik in Gdynia, den Grand Award des Academy of Art College in San Francisco und den Strabag Art Award, und stand zuletzt auf der Shortlist für den Kotarbiński Prize für seine Forschungspublikation On Care. A Journey into the Relational Nature of Artists' Residencies.