Ihren Namen verdankt sie den gestochen scharfen Druckvorlagen auf Kupferplatten (engl. Copperplate), mit denen sie im 18. Jahrhundert von englischen Schreibmeistern verbreitet wurde: die Englische Schreibschrift. Mit ihrer unverkennbaren Eleganz, dem rhythmischen Wechsel von hauchfeinen Aufstrichen und schwellenden Abstrichen, eroberte sie die Welt des Handels und der persönlichen Korrespondenz. Bis heute gilt sie als Königin der Schreibschriften – und bleibt eine faszinierende Herausforderung für alle Kalligraphie-Begeisterten. In drei intensiven Tagen nähern wir uns ihr mit gezielen, respektvollen Schritten.
Das graphische Universalgerät Bleistift ist sowohl autonom, als auch vorbereitend auf den Gebrauch von Spitzfedern großartig anwendbar, für großzügigere, farbige Gestaltungen sind Pastellstifte ideal. Danach kommen verschieden große Spitzfedern unterschiedlicher Elastizität zum Einsatz. Alle genannten Schreibgeräte können auch auf zahlreiche andere Schriften, wie Antiqua, Jugendstilgrotek oder Unzialis angewendet werden, die zur Anglaise in reizvollem Kontrast stehen und beim Üben eine wertvolle und angenehme Abwechslung bieten.