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Zeichenfabrik

Mit der Kamera zeichnen
Die Bedeutung von Bildkomposition in der Kunstfotografie

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Diese Workshopreihe beschäftigt sich eingehend mit der Bedeutung der Bildkomposition in der Kunstfotografie und die Wahl der Mittel und Methoden für die Umsetzung.

An den einzelnen Abenden werden Inputs von Gabriele Johanna Schatzl über Kunstströmungen und deren VertreterInnen in der Geschichte der Fotografie gegeben und die Bildkomposition historischer und eigener Fotoarbeiten in der Gruppe besprochen, analysiert und reflektiert.

Wir stellen die Fragen:

  • Auf welche Weise kommt die Bildkomposition von Fotografien einzelner Kunststile, wie Pictorialismus, Kubismus, Surrealismus u.a. in der Kunstfotografie zum Ausdruck und wie unterstützt sie die Bildaussage?
  • Wie kann ich meine Bildkomposition in der Fotografie anhand historischer Beispiele weiter entwickeln?

Wir analysieren Arbeiten von PionierInnen der Fotografie wie Margaret Cameron oder Edward Steichen, von VertreterInnen des Kubismus wie David Hockney oder Helga Paris und anderer Kunststile anhand Regeln der Bildgestaltung in Verbindung mit der stilistischen Ausprägung der Werke der FotografInnen, wie

  • Lichteinsatz
  • Schärfe-Unschärfe-Bereiche
  • Perspektiven
  • Raum
  • Inszenierung
  • Bildgestaltung: Goldener Schnitt, Wahl des Formats, Asymmetrie – Symmetrie
  • Bildausschnitt und Grundformen
  • Bildsprache und Bildsymbolik
  • Kamera- und Aufnahmetechnik

und versuchen unsere Fragen zu beantworten.

Bis zum darauffolgenden Termin wird es Ihre Aufgabe sein, eine Serie von 3-5 Fotografien zu gestalten, die Ihren persönlichen Ausdruck mit der Beschäftigung mit dem Stil und deren VertreterInnen wiedergeben. Sie bringen diese auf USB Stick, Laptop oder mindestens auf 24x30 cm Fotodruck zur Bildbesprechung mit.

Folgende Fragen werden wir daraufhin besprechen:

  • Konnten Sie die selbstgewählten Stilmittel der Aufnahmetechnik und Gestaltung für das gewählte Sujet passend anwenden?
  • Wie wirken Ihre Fotoarbeiten auf die anderen TeilnehmerInnen?
  • Gibt es Brüche zwischen Vorstellung und Ergebnis – wenn ja, warum?
  • Welche Aspekte der fotografischen Ergebnisse würden Sie anders machen, welche sind gelungen?

Die Besprechung historischer Inputs und Bildbesprechungen eigener Arbeiten finden abwechselnd zu den Workshopterminen statt. So werden abwechselnd an 4 Terminen Inputs zu FotografInnen einzelner Kunststilen besprochen und an den jeweils darauffolgenden 4 Terminen die eigenen Fotoarbeiten, die in der Auseinandersetzung mit den Inputs von Ihnen umgesetzt werden.

Voraussetzungen: Basiswissen Kameratechnik, eigene Kamera, bei der alle Funktionen auch manuell zu bedienen sind.

  • Gabriele Johanna Schatzl / Schweden analoge Fotografie

  • Gabriele Johanna Schatzl / Macht Kath Kirche Gozo Malta

  • Gabriele Johanna Schatzl / politisch

  • Gabriele Johanna Schatzl / Matkt

  • Gabriele Johanna Schatzl / Urban Gardening Berlin

  • Gabriele Johanna Schatzl / Freunde

  • Gabriele Johanna Schatzl / analog SW Porträt Wasser

  • Gabriele Johanna Schatzl / Abgang Berlin Tempelhof

  • Gabriele Johanna Schatzl / Denkmal für die ermordeten Juden Berlin

  • Gabriele Johanna Schatzl / Exit Berlin Tempelhog

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