In der traditionellen chinesischen Landschaftsmalerei geht es nicht um die realistische Abbildung von Natur, sondern um das Einfangen von Stimmung und Atmosphäre. In diesem Workshop mit Xiaolan Huangpu lernst du, wie du weite Bergpanoramen, nebelverhangene Täler und stille Wasserläufe in ausdrucksstarke Tuschebilder übersetzt.
Was dich erwartet
Du arbeitest mit den klassischen Elementen der Landschaftsmalerei und lernst, diese nicht fotografisch abzuzeichnen, sondern ihre Essenz auf das Papier zu bringen:
Stimmung und Komposition
Berg und Wasser sind die zentralen Motive dieser Tradition. Du übst, durch Bildaufbau und Rhythmus eine bestimmte atmosphärische Wirkung – wie Ruhe, Weite oder Dynamik – zu erzeugen und der Landschaft so einen ganz eigenen Charakter zu verleihen.
Pinsel- und Tuschetechnik
Wie schafft man auf einem flachen Blatt Papier räumliche Tiefe? Du erfährst, wie du mit dem gezielten Einsatz von trockenen und nassen Pinselstrichen, unterschiedlichen Tusche-Nuancen und Lavierungen strukturierte Felsen, fließendes Wasser und aufsteigenden Nebel gestaltest.
Die Kraft der Leere
In der asiatischen Kunst ist der unbemalte Raum (das Weiß des Papiers) ein aktives Gestaltungsmittel. Du lernst, Leere bewusst einzubeziehen, um deinen Bildern Spannung und räumliche Weite zu geben.
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