Porträts

Michael Wegerer im Spiel von Farbe und Form

Michael Wegerer arbeitet mit Siebdruck, Monotypie und gefalteten Papierobjekten – geometrische, serielle Bilder, die sich beim Betrachten zu bewegen scheinen.

06.03.2023·1 Min.
Michael Wegerer im Spiel von Farbe und Form
Foto: Tina King

Michael Wegerer, ausgebildet an der Universität für angewandte Kunst Wien und am Royal College of Art in London, arbeitet mit erweiterter Druckgrafik und Installation; seit 2016 betreibt er in Wien ein eigenes Siebdruckatelier. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht das Zusammenspiel von Farbe und Form – und die Frage, wie geometrische Strukturen Wahrnehmung in Bewegung bringen.

Geometrie, Rhythmus, Bewegung

Wegerer geht von geometrischen Grundformen aus – Rechteck, Kreis, Quadrat – und arbeitet mit dem Prinzip des Seriellen. Farbe, Rhythmus und Wiederholung werden zu Mitteln, die das Bild in Bewegung versetzen. Seine Installationen sind keine abgeschlossenen Objekte, sondern laden dazu ein, Transformationen im Sehen selbst zu erleben.

Die Serie „Folded Figures 2“

Der Zyklus umfasst Siebdrucke, Monotypien und gefaltete Papierobjekte. Wegerer arbeitet mit lebendigen Farben und Mustern aus Streifen, Rechtecken, Kreisen und Quadraten. Rhythmische Farbverläufe erzeugen räumliche Effekte und optische Täuschungen – das Bild verändert sich je nach Standpunkt und Betrachtungsdauer.

Ein Blick ins Atelier

Atelier Michael Wegerer · Foto: Matthias Dorninger
Atelier Michael Wegerer · Foto: Matthias Dorninger
Atelier Michael Wegerer · Foto: Matthias Dorninger
Atelieransicht, 2020 · Foto: Michael Wegerer
Atelieransicht, 2020 · Foto: Michael Wegerer
Atelieransicht, 2020 · Foto: Michael Wegerer

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