Mark Making meint das bewusste Setzen von Spuren, Linien und Texturen, in denen die gestaltende Hand unmittelbar sichtbar bleibt. Nicht das fertige Bild steht im Mittelpunkt, sondern das Handeln selbst: Kratzen, Schaben, Tupfen, Reiben, Schichten – die Spur erzählt ihre Geschichte ohne den Umweg über das Abbilden.
Der Workshop ist ein Experimentierfeld. Du beginnst ohne Absicht, setzt spontan Spuren und siehst zu, wie sie sich zu einer Komposition verdichten. Das lockert die eigene Linienführung und nimmt dem Perfektionismus den Druck – eine gute Übung für alle, die schon zeichnen und freier werden möchten, und ein offener Einstieg für alle, die neu beginnen.