Abstraktion ist kein Bruch mit der Wirklichkeit, sondern eine andere Art, sie zu befragen. Mit Mo Häusler erlebst du sie nicht als Verzicht, sondern als Verdichtung: Was passiert, wenn ein Bild aufhört, ein Motiv abzubilden, und anfängt, eine eigene Sprache zu sprechen? Den Einstieg bilden Beispiele aus der Kunstgeschichte seit den Anfängen der Moderne – danach wird gemalt.
Viele trauen sich nicht an die Abstraktion, weil der vertraute Maßstab der Ähnlichkeit fehlt. Hier bekommst du konkrete Kriterien an die Hand, um zu beurteilen, wann ein abstraktes Bild kompositorisch funktioniert – und wann es fertig ist. Der Kurs richtet sich an Maler*innen, Zeichner*innen und alle, die ihre bildnerische Praxis erweitern möchten. Mehr über die Leiterin im Blog: Mo Häusler – Malen, was der Körper fühlt